Viele Kirchgemeinden und Kantonalkirchen lancieren gegenwärtig Veränderungsprozesse. Sie wollen flexibler auf neue Anforderungen eingehen können. An verschiedenen Orten stehen der Ausbau der regionalen Zusammenarbeit zwischen Kirchgemeinden oder gar Fusionsprojekte an. Dazu ist Know-How gefragt, um die Prozesse zukunftsgerichtet und partizipativ zu gestalten. Der neue Lehrgang der kirchlichen Bildungsstelle soll die nötigen Kompetenzen vermitteln, wie es in einer Pressemitteilung heisst.
Der Kurs ist auf unterschiedliche Situationen ausgerichtet. Behandelt wird etwa die Durchführung von komplexen Projekten, wie sie die Bündner Landeskirche im Rahmen von «GemeindeBilden» auslösen will. Er soll sich besonders für Verantwortliche einer Kirchgemeinde eignen, die einen strategischen Veränderungsprozess planen. Einen Schwerpunkt bilden die Abläufe zur regionalen Zusammenarbeit oder zur Fusion von Kirchgemeinden.
Der Lehrgang ist aufgeteilt in drei Module und einen Follow-Up-Tag. Er dauert insgesamt elf Tage zwischen April 2014 und August 2015. Die Module können auch einzeln besucht werden. Idealerweise nehmen Verantwortliche eines Projekts gemeinsam am Lehrgang teil – Mitglieder der Behörde, Sozialdiakone, Pfarrerinnen und Pfarrer. Die Module finden dezentral statt (Rüschlikon ZH, Aarau, Chur), um Teilnehmende aus verschiedenen Regionen anzusprechen. Expertinnen und Experten teilen ihre Erfahrungen aus der Praxis. Teilnehmende sind eingeladen, an den bei ihnen angedachten Projekten zu arbeiten.
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