Mutter des Christentums: das Judentum

Juden verstehen sich als das von Gott auserwählte Volk. Sie erwarten das Kommen des Messias. Im Judentum gibt es aber keine Dogmen, die von einer obersten Instanz festgelegt werden.

Davidstern auf einem Familiengrab im jüdischen Friedhof Berlin-Weissensee. Bild: SpreeTom/Wikimedia

Anders als im Christentum braucht der Mensch keinen Mittler zu Gott, er steht ihm direkt gegenüber. Der Sinn von Gottes Schöpfung ist die Verwirklichung des Guten. Am Ende der Zeit wird Gott über die Lebensführung eines jeden richten. Die Juden glauben, dass am Ende der Zeit ein Messias kommen wird, der den Tempel in Jerusalem wieder aufbaut und auf der Erde ein allumfassendes Friedensreich gründet.

Juden in der Schweiz

Von der Wohnbevölkerung in der Schweiz ab 15 Jahren waren 2012 gemäss Bundesamt für Statistik 0,24 Prozent waren jüdischen Glaubens. Von den in der Schweiz lebenden Ausländern waren 2012 rund 0,3 Prozent jüdisch.

 

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund

Jüdisches Wochenmagazin «tachles»