Mittelmeer

Mindestens 39 Migranten ertrinken vor tunesischer Küste

Vor der Küste Tunesiens sind am Dienstag zwei Boote gesunken. Dabei sind unter anderem vier Kinder und neun Frauen ums Leben gekommen.

Die Flüchtlinge hatten mit zwei Booten von der tunesischen Küste aus versucht, das Mittelmeer zu überqueren, als es zum Unglück kam. Einheiten der Küstenwache und der Marine retteten der tunesischen Nachrichtenagentur TAP zufolge 165 Überlebende. Für mindestens 39 Flüchtlinge kam die Hilfe zu spät. Unter den Toten, die mehrheitlich aus Ländern südlich der Sahara stammen sollen, waren vier Kinder und neun Frauen. Die Küstenwache suchte nach weiteren Überlebenden.

Derweil erreichen immer wieder Flüchtlinge aus dem Nahen Osten von der Türkei aus die italienische Küste mit Segelbooten. In Leuca in Apulien wurden nach Angaben der italienischen Migrationsexpertin Angela Caponnetto vom italienischen Rundfunk 112 Flüchtlinge aus dem Irak, Iran und aus Syrien, darunter 31 Kinder, registriert. Diese hatten auf einem überfüllten Segelboot die Ägäis überquert. (epd/no)