Menschenhandel: Konferenz ruft zum Hinschauen auf

An der diesjährigen «Stopp Armut»-Konferenz vom 2. November diskutierten 500 Teilnehmer über moderne Sklaverei und sexuelle Ausbeutung, die auch in der Schweiz stattfinde. Bundesrätin Simonetta Sommeruga sprach als Gastrednerin aus politischer Sicht über das Thema.


Organisiert wurde die Konferenz von der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) und  dem Verband Interaction. Laut Sommeruga sei der Menschenhandel  neben Drogen- und Waffenhandel heute weltweit das profitabelste kriminelle Geschäft. Für die Täter sei es mit wenig Risiko verbunden. Sommeruga rief laut SEA dazu auf, hinzuschauen und aktiv zu werden.

Vertreter einer verschiedener Organisationen sprachen gemäss Mitteilung unter anderem über die verlorene Würde der Opfer und den Zusammenhang von Prostitution, Pornographie und Menschenhandel. Bei Referaten, Workshops, Informationsständen und Diskussionen sei gezeigt worden, wie sich Organisationen und Einzelpersonen gegen Menschenhandel engagieren können.