Luzerner Reformierte verkleinern Synodalrat

Die Reformierte Kirche Kanton Luzern verkleinert ihren Synodalrat von heute sieben auf neu fünf Mitglieder.


Wie die Reformierte Kirche des Kantons Luzern am 14. März mitteilt, hat die Synode die Entwürfe zum Organisationsgesetz und Finanzhaushaltsgesetz in der ersten Lesung beraten. Die Berichte und Anträge wurden einstimmig verabschiedet.

Per Sommer 2019 wird damit der Synodalrat neu mit fünf Mitgliedern besetzt anstelle von heute sieben. Zudem haben die Synodalen den Antrag gutgeheissen, dass mindestens ein Mitglied des Synodalrats über eine theologische Ausbildung verfügen soll.

Das Organisationsgesetz stützt sich auf die seit 2017 in Kraft getretene Kirchenverfassung. «Der Synodalrat erachtet das vorgeschlagene Organisationsgesetz als klar und nachvollziehbar», sagt Synodalratspräsidentin Ursula Stämmer-Horst laut der Mitteilung. Es setze den mit der neuen Verfassung vorgegebenen Auftrag der Neuorganisation der landeskirchlichen Organisation um. Dabei sollen die Kirchgemeinden weiterhin ihre Autonomie behalten.

Personalgesetz ist in Kraft

Im Dezember 2018 nahmen die Luzerner Stimmberechtigten das umstrittene Personalgesetz an, welches die Pfarrwahl durch die Kirchgemeindeversammlung abschaffte (ref.ch berichtete). Das Personalgesetz ist seit Anfang 2019 in Kraft.

Die Kirchgemeinden und die Landeskirche haben nun laut der Mitteilung bis am 31. Dezember 2019 Zeit, die Arbeitsverhältnisse der rund 230 kirchlichen Mitarbeitenden in unbefristete öffentlich-rechtliche Anstellungen umzuwandeln. Die Arbeitsverhältnisse von Pfarrpersonen mit noch laufender Amtsdauer werden mit dem Ablauf ihrer Amtsdauer per 1. Juli 2022 in öffentlich-rechtliche Arbeitsverhältnisse umgewandelt. (mey)