LU: Maturarbeiten zu Zölibat und Trinität ausgezeichnet

Die Universität Luzern zeichnet dieses Jahr gleich zwei herausragende Maturaarbeiten mit dem «Luzerner Religionspreis» aus. Beide Arbeiten seien «geprägt von Sorgfalt, grosser Nachdenklichkeit und viel Engagement», betont die Jury in ihrer Begründung.

Die Preisträger Fabian Pfaff und Franziska Vogel im Gespräch. (Bild: Benno Bühlmann/PD)

Franziska Vogel schrieb ihre Maturaarbeit zur Frage, wie katholische Priester heute ihr zölibatäres Leben begründen. Die 19-Jährige hat einen starken persönlichen Bezug zum Thema: Sie ist die Tochter des ehemaligen Basler Bischofs Hansjörg Vogel, der 1995 von seinem Amt zurücktrat, weil er zu seiner Vaterschaft stehen wollte.

Der zweite Ausgezeichnete, Fabian Pfaff, wagte sich an das schwierige theologische Thema der göttlichen Trinität heran. Dafür interviewte er Seelsorgende sowie Theologinnen und Theologen der katholischen Kirche in Luzern.

Der mit 500 Franken dotierte Luzerner Religionspreis wird jährlich von der Theologischen Fakultät in Zusammenarbeit mit dem Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Luzern verliehen.