In der Altstadt sind diese Krippen an den überraschendsten Orten zu entdecken. Brunnen und Rasenflächen wurden ausgestaltet. Die Krippen liegen in Nischen oder beherrschen sichtbar Plätze und Plätzchen und schauen aus Stubenfenstern. Von der traditionellen Weihnachtskrippe mit ihren zierlichen Figuren über die moderne Krippe mit symbolischen Gestalten bis hin zu Experimenten von Künstlern ist alles zu sehen. Privatleute, Behörden, Kirchen, Geschäfte, Vereinigungen, Schulen und Künstler haben zum Gelingen dieses Krippenmarathons beigetragen.
Die Stadt organisiert den Krippenweg seit rund 15 Jahren, erklärte vom Organisationskomitee Mélanie Charmillot, mitverantwortlich im Ort für die Förderung des Tourismus, auf Anfrage. Am 13. Dezember findet aufgrund des Erfolgs in den vergangenen Jahren ein Fackelzug entlang den Krippen statt. Während des Advents fährt auch ein «Minizug» den Krippenweg ab.
An der Gestaltung des Weges beteiligt sich die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde. In der katholischen Stadtkirche St. Laurent steht die Krippe zurzeit noch nicht. Mélanie Charmillot erklärte, dass der Krippenweg sich auf öffentlich sichtbare Krippen beschränke. Man könne nicht garantieren, dass St. Laurant immer zugänglich ist. In der Kirche wird die Krippe ab Ende Woche zugänglich sein, erklärte der zuständige Sakristan.