Die Botschaft der Kirchenvertreter werde von Lakhdar Brahimi, Vertreter der UNO und der arabische Liga für Syrien, überbracht, schreibt der ÖRK am 20. Januar. Darin fordern die Kirchen ein Ende aller bewaffneten Auseinandersetzungen innerhalb Syriens, damit humanitäre Hilfe geleistet und der Wiederaufbau Syriens eingeleitet werden kann.
Brahimi hat an der ökumenischen Tagung die Kirchen um Hilfe im Syrienkonflikt gebeten. Die Kirchen könnten «die öffentliche Meinung dahingehend beeinflussen, dass alles Schlechte in der jetzigen Lage verurteilt und alles Gute unterstützt wird», sagt Brahimi.
Die «Ökumenische Tagung über Syrien» hat vom 15. bis 17. Januar als Fortsetzung einer ähnlichen Tagung im September 2013 stattgefunden. Die Friedensgespräche, die sogenannten Genf-2-Gespräche, finden am 22. Januar ebenfalls in Genf statt.