Reformierte ZH: 40‘000 Franken für bedrängte Christen

Als Soforthilfe für bedrängte Christen gibt der Kirchenrat der Zürcher Landeskirche 40‘000 Franken frei, je 20‘000 für den Nordirak und für Nigeria.

Eine Irakerin auf der Flucht erhält Nahrungsmittel.
Eine Irakerin auf der Flucht erhält Nahrungsmittel. (Bild: Hilfe für Mensch und Kirche HMK)

Die Gelder stammen aus dem Sammelkonto «Bedrängte Christen», auf das in den letzten Monaten viele Spenden und Kollekten von Kirchgemeinden, Stiftungen und Einzelpersonen eingegangen sind, teilt die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich mit.

Der Vormarsch terroristisch-dschihadistischer Gruppierungen im Irak, in Syrien und in Nigeria hat in diesem Jahr verheerende Ausmasse angenommen. Leidtragende sind insbesondere die Christen, religiöse Minderheiten wie die Jesiden, aber auch Schiiten und gemässigte Muslime. Hunderttausende mussten fliehen, ihre Not ist unermesslich.

Spende an das Heks und Mission 21

Den Betrag für den Nordirak bekommt das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks), das sich in der Nothilfe im Irak engagiert. Insbesondere den christlichen aber auch anderen Flüchtlingen in den teilautonomen Kurdenprovinzen soll damit geholfen werden. Die Gelder für Nigeria werden an Mission 21 überwiesen.