Kirchenbund: «Entsetzt über sinnlose und brutale Tat»

Der Rat des Kirchenbundes SEK hat nach dem Attentat in Berlin dem deutschen Botschafter in Bern und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland seine Solidarität und sein Mitgefühl ausgedrückt.

Ein Sicherheitskonzept soll Anschläge wie den auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verhindern.
Ein Sicherheitskonzept soll Anschläge wie den auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verhindern. (Bild: Youtube)

Am Abend des 19. Dezembers ist ein Lastwagen mit Vorsatz in einen Weihnachtsmarkt in Berlin gesteuert worden. Die Tat forderte zwölf Todesopfer und 50 Verletzte. Der Rat des SEK sei über diese sinnlose und brutale Tat entsetzt, wie es auf der Homepage des SEK heisst.

Er übermittelte dem deutschen Botschafter in Bern, Otto Lampe, und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, heute stellvertretend für die Angehörigen der Opfer seine Solidarität und sein Mitgefühl. Der Rat bittet die Christinnen und Christen der Schweiz, die Opfer und Angehörigen in ihr Gebet einzuschliessen.

«Wir trauern um die Opfer, wünschen den Verletzten Genesung, den Angehörigen Beistand und Trost. Trotz allem: Beten wir kurz vor Weihnachten für ein friedliches Europa. Freiheit, Menschlichkeit und gegenseitiger Respekt sind Grundpfeiler unseres Miteinanders, die es zu bewahren gilt», so SEK-Ratspräsident Gottfried Locher in der Mitteilung.

Mit Sorge habe der Rat des SEK zudem von drei verletzten Personen durch eine Schiesserei am Islamischen Zentrum Zürich erfahren sowie vom gewaltsamen Tod des russischen Botschafters in der Türkei.