Kirchenbund begrüsst Aufnahme von 3000 Syrern

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK begrüsst den Beschluss des Bundesrates, in den nächsten drei Jahren zusätzlich 3000 syrische Flüchtlinge in der Schweiz aufzunehmen. Dies schreibt der SEK am 10. März.

Die Zahl der Flüchtlinge im Nahen Osten steigt immer weiter: im Bild das Lager Za'atari in Jordanien, wo 150'000 Vertriebene aus Syrien leben.

Seit mehreren Jahren setze sich der Kirchenbund bei den Behörden ein, die Bevölkerung in dieser Region stärker zu unterstützen. Schon 2009 habe sich der Rat des Kirchenbundes für die Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Krisengebieten ausgesprochen.
Im Herbst 2014 hatte die Abgeordnetenversammlung des Kirchenbundes zudem einstimmig eine Resolution der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn angenommen, welche die Schweiz auffordert, 5000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen und die Hilfe vor Ort zu intensivieren.

Der Kirchenbund begrüsse daher die Aufnahme weiterer Flüchtlinge. Die Kirchen würden die Behörden weiterhin unterstützen, indem sie für die in der Schweiz aufgenommenen Flüchtlinge Betreuungs- und Integrationsprogramme anbieten und bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten helfen.