Von Aschermittwoch (1. März) bis Karfreitag (14. April) sind die Besucherinnen und Besucher der Spitalkirche eingeladen, kleine Zettelchen mit ihren Anliegen in die Ritzen der Klagemauer zu stecken. Sie können darauf ähnlich wie an der Klagemauer in Jerusalem ihre Klagen und Sorgen formulieren, aber auch Freude und Dank ausdrücken.
In einem Spital wird Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Personal viel abverlangt, heisst es in einer Mitteilung der Spitalkirche. Seit 2010 hält die Spitalkirche im Universitätsspital Zürich deshalb die Tradition der Klagemauer aufrecht. Neu soll sich die Mauer nach Ostern in eine Lebensmauer verwandeln und mit Pflanzen und Blumen beleben. Die Lebensmauer, die symbolisch für neue Lebensfreude nach durchlittener Trauer steht, soll bis zum Muttertag am 14. Mai zugänglich sein.