In St. Gallen startet die Fastenaktion «40 Tage ohne»

Rund 130 junge Erwachsene beteiligen sich im Kanton St. Gallen an der ökumenischen Fastenaktion «40 Tage ohne». Verzichtet wird auf Süssigkeiten, die sozialen Medien oder das Lesen von Gruselromanen.


An der gemeinsamen Fastenaktion der Evangelisch-reformierten Kirche und des Bistums St. Gallen beteiligen sich rund 130 junge Erwachsene. Sie wollen in den kommenden vierzig Tagen auf eine oder mehrere Gewohnheiten verzichten. Ziel der Aktion sei es, neue Erfahrungen zu machen. Zum Beispiel, indem das eigene Konsumverhalten bewusster werde, schreibt die reformierte Kirche St. Gallen in einer Mitteilung.

Bei dem Projekt mussten sich die jungen Erwachsenen im Vorfeld anmelden und mitteilen, worauf sie in den kommenden vierzig Tagen verzichten wollen. Zu den beliebtesten Vorsätzen gehören demnach der Verzicht auf moderne Technik wie das Smartphone oder die sozialen Medien. Viele Teilnehmende gaben zudem an, negative Verhaltensweisen wie den Konsum von Süssem, Lästern und Tratschen aufgeben zu wollen. Auch der Verzicht auf Selbstvorwürfe, den Gebrauch der Kreditkarte oder das Lesen von Gruselromanen wurden genannt.

Eine Kontrolle über das Fasten ist nicht vorgesehen. Die Teilnehmenden werden jedoch gebeten, ihre Erfahrungen in der Hälfte der Fastenzeit auf einer Erlebniskarte festzuhalten.

Die Fastenaktion «40 Tage ohne» wurde 2007 von der Arbeitsgemeinschaft Junge Erwachsene der reformierten Landeskirche ins Leben gerufen. 2013 stiess die Fachstelle kirchliche Jugendarbeit des Bistums St. Gallen dazu. (no)