Mit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative habe die Schweiz knapp Ja zu einem Systemwechsel in der Migrationspolitik gesagt, schreibt das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) am 11. Februar auf ihrer Website. Neu soll die Zuwanderung für sämtliche ausländische Personen durch Höchstzahlen und Kontingente begrenzt werden.
Das Recht auf Familienleben und auf Schutz vor Verfolgung lasse sich nicht kontingentieren, schreibt Heks weiter. Schutzbedürftigen sei weiterhin Asyl zu gewähren. Und Menschen, die in der Schweiz leben, müssten auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ihre Familien nachzuziehen, findet das Hilfswerk. Deshalb brauche es zwingend eine menschenrechtskonforme Umsetzung der Initiative.