Seit Jahresbeginn 2016 sind bereits mehr als 3500 Flüchtlinge bei der Überquerung des Mittelmeeres ums Leben gekommen.
FCEI und die katholische Gemeinschaft Sant’Egidio haben im November 2015 mit dem Italienischen Staat eine Vereinbarung getroffen, die den beiden Organisationen erlaubt, innerhalb von zwei Jahren 1000 besonders verletzliche Flüchtlinge auszuwählen und sie danach auf sicherem Weg nach Italien zu bringen, wie es in der Mitteilung von Heks vom 5. Oktober heisst. Gleichzeitig verpflichten sich FCEI und Sant’Egidio, während des Asylverfahrens in Italien für die Flüchtlinge aufzukommen und deren Unterkunft, Verpflegung sowie Integrationsmassnahmen wie Sprachkurse zu finanzieren.
Unterstützung für 50 Flüchtlinge
Bis August 2016 sind bereits 279 Flüchtlinge, meistens aus Syrien, mit einem humanitären Visum von Libanon nach Italien gelangt. Voraussichtlich Ende Oktober 2016 kann eine nächste Gruppe von 100 Flüchtlingen einreisen. Heks beteiligt sich an den Kosten für die Einreise und Unterbringung von 50 Flüchtlingen aus jener Gruppe, die Ende Oktober einreisen kann und für die FCEI zuständig ist. Für die anderen 50 Flüchtlinge ist Sant’Egidio verantwortlich.