Grossratspräsidentin geht auf «Tournée de benevol» – auch zu den Reformierten

Die Berner Grossratspräsidentin Ursula Zybach will sich aktiv in der Freiwilligenarbeit engagieren. Ihre «Tournée de benevol» führt sie bis den Schweizer Pavillon an der Weltaustellung in Wittenberg.

Ursula Zybach an der Swiss Public Health Conference im Jahr 2016.
Ursula Zybach an der Swiss Public Health Conference im Jahr 2016. (Bild: Keystone / Anthony Anex)

In ihrem Präsidialjahr will die Berner Grossratspräsidentin Ursula Zybach die Bedeutung der Freiwilligenarbeit sichtbar machen, wie es in einer Mitteilung des Berner Grossen Rates vom Freitag heisst. Dazu wird sie im Rahmen einer persönlichen «Tournée de benevol» verschiedene Einsätze leisten. «Ich möchte nicht nur die schönen Seiten meines Präsidialjahrs geniessen, sondern auch etwas zurückgeben», wird Zybach zitiert.

Bis zum Ende ihrer Amtszeit wird Ursula Zybach bei verschiedenen Anlässen als Helferin zur Verfügung stehen. So wird sie etwa Flüchtlinge im Lernatelier des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks unterstützen, als Glöcknerin in der reformierten Kirche Einigen in Spiez aushelfen und im Mahlzeitendienst eines Alterszentrums arbeiten.

Freiwilligenarbeit im Schweizer Pavillon

Vom 2. bis 8. August reist Zybach ausserdem nach Wittenberg in Deutschland. Dort unterstützt sie den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund bei der Betreuung des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung zum Reformationsjubiläum.

Ihre Einsätze hat Ursula Zybach in Zusammenarbeit mit Benevol, Bern der Dachorganisation für Freiwilligenarbeit, organisiert. Benevol verfolgt die Vision einer solidarischen Gesellschaft, in der alle Menschen durch freiwilliges und ehrenamtliches Engagement einen Beitrag für Menschen und Umwelt leisten. Benevol wird vom Kanton Bern wegen seines wesentlichen Beitrags zur Förderung der Freiwilligenarbeit finanziell unterstützt.