Simon Spengler, Bereichsleiter Kommunikation und Kultur der katholischen Kirche im Kanton Zürich, findet den Ausschluss der Kirchen im «Gemeinwohlatlas» nicht akzeptabel, wie er kath.ch mitteilte: «Gerade in der aktuellen Flüchtlingsproblematik zeigt sich der Wert kirchlicher Netzwerke in Pfarreien, Orden und Gemeinschaften, welche wertvolle Arbeit für die Integration leisten. Das hat kürzlich auch der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr ausdrücklich bestätigt.» Somit dürfe dieses gemeinnützige Wirken im Rahmen der Kirchen nicht ausgeblendet werden.
Positiv für die Kirchen
Anders sehe das der Sprecher des Bistums Basel, Hansruedi Huber. Dass die Kirchen im aktuellen Setting der Studie nicht dabei sind, sei für sie vorteilhaft. Denn die von ihnen geleistete gemeinnützige Arbeit sei, im Gegensatz zu den teilnehmenden Unternehmen, schwer mess- und fassbar. Er finde die geleistete gemeinnützige Arbeit von den aufgenommenen Unternehmen und der ausgelassenen Kirche nicht vergleichbar. Es sei ein «Äpfel- mit Birnenvergleich.» (kath.ch)