Friedrich Weber, damals Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, war von der 6. Vollversammlung der GEKE in Florenz im September 2012 zum Präsidenten gewählt worden. «Wir werden seine liebenswürdige Art und sein stets wohlwollendes Auftreten vermissen», wird Co-Präsidentin Klára Tarr Cselovszky in der Mitteilung zitiert. «Die Lücke, die er hinterlässt, schmerzt uns persönlich und als Kirchengemeinschaft in Europa.»
Der Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und Co-Präsident der GEKE, Gottfried Locher, würdigt in der Mitteilung das Engagement Friedrich Webers für die evangelischen Kirchen in Europa: «Weber war ein unermüdlicher Befürworter des Leuenberg-Gedankens und als solcher bis zuletzt in Kirchen und an Universitäten in ganz Europa unterwegs. Die Evangelischen in Europa haben eine wichtige Stimme verloren.»
Als Präsident leitete Friedrich Weber die GEKE-Delegation in der Konsultationsreihe mit dem päpstlichen Einheitsrat. «Mit Friedrich Weber verliert die GEKE einen weitsichtigen Theologen mit reicher ökumenischer Erfahrung und Kompetenz. Er wird dem europäischen Protestantismus fehlen», so GEKE-Generalsekretär Bischof Michael Bünker.