Gedenkfeier für beim Tunnelbau umgekommene Gotthard-Mineure

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung haben Angehörige und ehemalige Arbeitgeber der neun Mineure gedacht, die beim Bau des Gotthard-Basistunnels ihr Leben verloren hatten. Beim Nordportal in Erstfeld UR enthüllten sie eine Gedenktafel.

Der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel wird am 1. Juni 2016 feierlich eröffnet. Bei seinem Bau kamen 9 Menschen ums Leben. (Bild: Hannes Ortlieb/Wikimedia)

Geleitet wurde die Gedenkfeier mit rund 50 Anwesenden von Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz, und Reinhard Eisner, Pfarrer der evangelisch reformierten Landeskirche Uri. Neben den Angehörigen der Verstorbenen nahmen AlpTransit Gotthard-Chef Renzo Simoni und Verantwortliche der Bauunternehmen und Ingenieurbüros an der Andacht teil, wie AlpTransit am Dienstag mitteilte.

Vier Mineure aus Deutschland, drei aus Italien, einer aus Südafrika und einer aus Österreich kamen zwischen 2002 und 2012 bei Arbeiten im Gotthard ums Leben. Die tödlichen Unfälle ereigneten sich auf den NEAT-Baustellen in Amsteg UR, Sedrun GR, Faido TI und Bodio TI. (sda)