GE: Sanierungsplan für reformierte Kirche gutgeheissen

Die Synode (consistoire) der reformierten Kirche Genf (EPG) hat am 13. Juni einen Sanierungsplan gutgeheissen. Dabei sollen bis 2020 30 Stellen abgebaut und das Budget um drei Millionen gesenkt werden.


Das jährliche Budget soll von 14 auf 11 Mio. Franken gesenkt werden, wie die Agentur protestinfo am 17. Juni berichtete. Dies obwohl die EPG 710000 Franken von Spendern sowie ein Geschenk von einer Million Franken erhalten habe. «Wir sind immer noch in den roten Zahlen, aber es ist weniger dramatisch als wir dachten», wird der Verantwortliche für die Finanzen, Eric Vulliez, zitiert.

Die Zahl der Mitarbeiter soll bis 2020 schrittweise von 80 auf 50 reduziert werden, wobei keine Entlassungen geplant sind.

Zudem wurde der Bericht «Vision et priorités de la mission» vorgestellt, verfasst von 36 Kirchenvertretern, der der EPG Wege aus der Krise zeigen soll. Darin wird unter anderem vorgeschlagen, die Zahl der Genfer Kirchgemeinden von 30 auf 8 zu reduzieren und vom terriorialen Prinzip abzukehren. Die 27 Vorschläge des Berichtes sollen nun weiter diskutiert werden.