GB: Keine Vorentscheidung für assistierten Suizid

Fast zehn Stunden lang dauerte die Debatte über Sterbebeihilfe im britischen Oberhaus am 18. Juli. Am Ende stand aber keine Abstimmung. Der Gesetzentwurf von Charles Falconer über eine Freigabe der Beihilfe zur Selbsttötung wurde an einen Ausschuss verwiesen, der die Vorlage noch einmal Zeile für Zeile prüfen soll.


Das Gesetz würde Ärzten künftig erlauben, Schwerstkranken Medikamente zu verschreiben, mit denen sie ihrem Leben ein Ende setzen können. Als Voraussetzung für eine solche Hilfe beim Suizid sieht der Entwurf vor, dass die Betroffenen eine entsprechende Erklärung unterzeichnet haben und ihre Lebenserwartung weniger als sechs Monate beträgt.