Anne-Elisabeth Nobs aus Corminboeuf sei in Zürich geboren, lebe aber seit über 50 Jahren im Kanton Freiburg. Sie sei ausgebildete Mathematik-Ingenieurin, war ad interim Präsidentin der Kirchgemeinde Châtel-St-Denis – La Veveyse und zuvor Mitglied der Finanzkommission, wie es auf der Website der Freiburger Kirche heisst.
Die Synode, die in Grangeneuve tagte, hat darauf mit deutlicher Mehrheit die Ausweitung des Religionsunterrichts auf den Kindergarten beschlossen. Der Kindergarten ist gemäss Schulgesetz neu integraler Bestandteil der obligatorischen Schule. Eine mehrjährige Pilotphase mit einem ökumenischen Angebot sei von den zuständigen Kirchgemeinden positiv aufgenommen worden, wie es weiter heisst.
Die Synode beschloss, den flächendeckenden Religionsunterricht im Kindergarten mit der katholischen Kirche schrittweise in fünf Jahren einzuführen. Ein wesentliches Element der Vorbereitungsphase soll die Ausbildung sein. Die Fachstelle Bildung der reformierten Kantonalkirche und die katholische Fachstelle Katechese werden die Lehrpersonen und Katechetinnen ausbilden.
Der ökumenische Charakter des Konzepts wird damit begründet, «dass Kindergartenkinder noch zu klein sind, um die feinen konfessionellen Unterschiede zu erfassen, und dass beide Konfessionen zu den allgemeinen Fragen der christlichen Spiritualität die gleichen Positionen haben».