Evangelische Allianz feiert 40 Jahre «Lausanner Erklärung»

Vom 9. bis 12. Mai werden Delegationen aus aller Welt in St. Légier bei Vevey den 40. Jahrestag der «Lausanner Erklärung» feiern, die 1974 unter der Leitung des US-Evangelisten Billy Graham verabschiedet wurde.


Der Text thematisiert das Verhältnis von evangelisch-freikirchlichen Christen zur Bibel, ihre Verantwortung in der Gesellschaft und ihr missionarisches Engagement. Das Jubiläumstreffen wird im «Institut Biblique et missionnaire Emmaüs» (IBME) in St. Légier stattfinden, der wichtigsten freikirchlichen Ausbildungsstätte in der Romandie.

Am Mittwoch, 7. Mai findet ein offizieller Festakt der sogenannten «Lausanner Bewegung» statt, an dem unter anderem auch Olaf Fykse Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), teilnimmt.

Die «Lausanner Erklärung» war vor 40 Jahren im Palais de Beaulieu in Lausanne von 2700 Delegierten aus 150 Ländern verabschiedet worden. Diese waren auf Einladung des baptistischen US-Evangelisten Billy Graham und des englischen Theologen John Stott zum Evangelisationskongress zusammengekommen.

In der Schweiz ist die «Lausanner Bewegung» in die Schweizerische Evangelische Allianz SEA integriert.