«Jesus ist…» und «Was meinst du?» steht gross auf dem Plakat. Und etwas kleiner: «Ja, auf dieses Plakat darfst du schreiben. Ehrlich, aber fair.» Bis Ende März 2016 kann der angefangene Satz auf 1’500 Plakatwänden mit eigenen Worten ergänzt werden.
Gerechnet werde auch mit negativen Reaktionen, heisst es in einer Medienmitteilung zum Start der Aktion. Die Kampagne wird vom Verein «Aktionskomitee Christen Schweiz» getragen. Die Mitglieder kommen aus «dem breiten kirchlichen Spektrum der Schweiz». Im Patronatskomitee sind unter anderem auch Kirchenbundspräsident Gottfried Locher, der Kirchenratspräsident von Basel-Stadt, Lukas Kundert, der St. Galler Kirchenratspräsident Martin Schmidt und Urban Federer, Abt des Klosters Einsiedeln.
Noch viel leerer Platz
Auf je einem Plakat in unmittelbarer Nähe der Redaktion von ref.ch wurde der Satz mit «…mein Freund» und «…mein Licht im Dunkeln!» ergänzt. Ein drittes Plakat ist am ersten Tag der Aktion noch unbeschrieben. Die besuchten Plakate hängen an gut frequentierter Lage: Am Hauptzugang zum Bahnhof Hardbrücke Zürich und an einer Parkhauswand vor einem Fussgängerstreifen. Ein weiteres Plakat müsste gemäss Angaben an der Perronwand von Gleis 1 hängen. Die Plakatwand wurde jedoch entfernt – vermutlich wegen Bauarbeiten.