Ein «Sieber-Huus» für Zürich-Affoltern

Die Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) planen ein neues «Sieber-Huus» in Zürich-Affoltern. Gebaut wird es von der reformierten Kirche, die SWS ziehen dort als Hauptmieterin ein. Im Neubau werden ab Herbst 2021 das Spital «Sune-Egge» samt Pflegeabteilung und die Wohneinrichtung «Brothuuse» untergebracht.

Auf der schraffierten Fläche soll die Überbauung der reformierten Kirche Zürich-Affoltern entstehen.
Auf der schraffierten Fläche soll die Überbauung der reformierten Kirche Zürich-Affoltern entstehen. (Bild: Sozialwerke Pfarrer Sieber)

Mit dem Angebot der reformierten Kirchgemeinde Zürich-Affoltern, in Zusammenarbeit mit den Sozialwerken Pfarrer Sieber einen Neubau zu erstellen, gehe ein Wunsch in Erfüllung, teilten die SWS am Mittwoch mit. Der Bezug eines auf lange Frist hinaus gesicherten Mietobjekts sei eine grosse Erleichterung.

Der Projektentwurf für das «Sieber-Huus» ist in enger Zusammenarbeit der beiden Partner entstanden. In den neuen Gebäudekomplex neben der Kirche Glaubten soll ausserdem ein Café einziehen. Als weiterer Mieter ist die Pestalozzi-Bibliothek Zürich im Gespräch.

Vorteile für beide Partner

Ein Neubau bringe nicht nur den SWS, sondern auch der reformierten Kiche und dem Stadtteil Affoltern einen Mehwert, heisst es in einer Mitteilung der Sozialwerke. Die reformierte Kirche könne dabei ihr diakonisches Profil schärfen und die Bedeutung kirchlicher Arbeit für die Gesellschaft konkret veranschaulichen.

Im Oktober soll ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden. Anschliessend wird das Vorprojekt ausgearbeitet, sodass die Baueingabe Mitte 2019 erfolgen kann. Baubeginn soll im Frühjahr 2020 sein. Bezugsfertig ist der Neubau dann voraussichtlich im Herbst 2021. (sda/ref.ch)