Im Kanton St. Gallen haben Unbekannte bereits zwölf Mal zugeschlagen, im Kanton Graubünden 28 Mal seit Anfang September, wie die Zeitung schreibt. Allein die evangelische Kirche in Bad Ragaz SG wurde in diesem Jahr bereits drei Mal bestohlen, zuletzt Mitte September.
Die Polizei hat noch keine konkreten Hinweise auf die Täter, geht aber davon aus, dass die Delikte in beiden Kantonen zusammenhängen. Dies, weil das Vorgehen ähnlich sei, wie Anita Senti von der Bündner Kantonspolizei gegenüber der Zeitung bestätigt: Es werde ein Flachwerkzeug wie beispielsweise ein Schraubenzieher benutzt, um die Opferstöcke in den Kirchen zu öffnen und zu leeren. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Einzelne Kirchen überlegen sich nun, die Sicherheitsmassnahmen zu erhöhen. Konkret wolle man die Kassen häufiger leeren und sicherere Kassen einbauen, heisst es weiter. Eine Schliessung der Kirchen ist derweil jedoch kein Thema.