Der Fonds sei keine Wiedergutmachung für erlittenes Unrecht sondern eine Einrichtung der Solidarität, ruft der SEK in Erinnerung. Viele Betroffene seien bereits in fortgeschrittenem Alter und bräuchten rasch finanzielle Unterstützung. Die reformierten Kirchen der Schweiz seien nun dem Aufruf des SEK gefolgt und sammelten im Frühling für den Fonds. Die meisten hätten diese Kollekte auf den Ostersonntag gelegt, da sie dann am meisten Gottesdienstbesucher erwarten würden. Dazu stellt der SEK den Pfarrerinnen und Pfarrern auch einen Text zur Verfügung. In der Aufarbeitung der Verdingkinderproblematik muss gemäss dem Kirchenbund auch die Rolle der damaligen kirchlichen Verantwortungsträger beleuchtet werden. Viele von ihnen hätten hier wenig erfreulich agiert. (sda)