Diakoniekonferenz tagte zum letzten Mal

Rund sechzig Delegierte aus den Mitgliedkirchen des Kirchenbundes sowie aus diakonischen Organisationen und Institutionen trafen sich am Dienstag in Bern zu ihrer letzten Versammlung. Die Konferenz stand im Zeichen des Abschieds und Aufbruchs.

Die ehemaligen Konferenzpräsidenten nochmals vereint auf der Bühne: Silvia Michel (1994-98), Christoph Sigrist (2004-08) und Konrad Meyer (2008-14) - sowie der derzeitige Präsident Urs Woodtli. (Bild: SEK)

«Glaube und Flüchtlingsschutz» lautete das Thema der letzten Diakoniekonferenz im Hauptquartier der Heilsarmee in Bern. In Gruppen wurde diskutiert, wie Kirche in der Flüchtlingsdebatte hörbar sein soll, wie der SEK in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Ein Podium mit den ehemaligen Konferenzpräsidenten am Nachmittag habe Abschied und Neuanfang der Konferenz markiert.

Kräfte bündeln

Ab Mitte 2017 kommt es unter dem Namen «Konferenz Diakonie Schweiz» zu einem Zusammenschluss: Unter dem Dach des Kirchenbundes werden sich die Diakoniekonferenz, die Deutschschweizerische Diakonatskonferenz und das Internetprojekt diakonie.ch vereinen. Ziel ist, diakonische Arbeit in Zukunft aus einer Hand leisten zu können. Diesem Prozess komme Pioniercharakter zu, betonte SEK-Ratsmitglied Daniel Reuter: «Sie gehen voran, wenn es darum geht, Kräfte zu bündeln und neue, schlanke Formen der Zusammenarbeit zu suchen.» Hella Hoppe, Geschäftsleiterin des Kirchenbundes, würdigte die Diakoniekonferenz als Vordenkerin in Themen wie dem sozialen Wandel, Migration sowie Familien- und Partnerschaftsfragen.