Auf dem Programm stehen etwa auch Besichtigungen der Leinenweberei Schoch in Burgdorf. Aber auch das Depot des Museums für Kommunikation im ehemaligen Kurzwellensender Schwarzenburg öffnet seine Türe. Dort sind also etwa alte Postkutschen, Postautos und Telefonapparate zu sehen.
Unter dem Motto «Austausch – Einfluss» stehen die Denkmaltage in diesem Jahr. Sei doch unser Kulturerbe das Resultat verschiedenster Einflüsse, schreibt der Kanton Bern in einer Mitteilung. Gerade Baudenkmäler zeigten eindrücklich, dass die eigene Kultur immer auch die Kultur des anderen beinhalte.
Die Tage des Denkmals wurden erstmals 1984 in Frankreich durchgeführt. Mittlerweile beteiligen sich rund 50 Länder daran. In den vergangenen Jahren waren europaweit jeweils etwa 35‘000 Bauten für das Publikum geöffnet.
Ziel ist es, mit den Denkmaltagen in der Öffentlichkeit das Interesse an der Erhaltung der Kulturgüter wecken. Zudem geben die Denkmalpflege-Fachstellen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Die Nationale Informationsstelle für Kulturgütererhaltung (NIKE) beim Bundesamt für Kultur koordiniert den Anlass auf Bundesebene und bestimmt jedes Jahr ein Hauptthema. (sda)