Die Kritik bei der «Demo für alle» richte sich gegen den Bildungs- und Aktionsplan, mit denen die grün-rote Landesregierung die Diskriminierungen von Homosexuellen abbauen möchte. Die Demonstranten sähen einen Angriff auf traditionelle christliche Werte und fürchten eine Sexualisierung ihrer Kinder. Parallel demonstrierten rund 500 Menschen für die Gleichberechtigung und ein buntes Stuttgart.
Die Ehe als Basis des weltweiten Zusammenlebens
«Demo für alle» stehe für die Ehe zwischen Mann und Frau ein, so Hedwig Beverfoerde, Moderatorin der «Demo für alle». Weil das weltweite Zusammenleben beruhe darauf.
Dagegen sagte Alfonso Pantisano von der Berliner Initiative «Enough is Enough» sagte, dass die Tatsache, dass sich homosexuelle Paare die Ehe wünschten, doch gerade zeige, dass sie der Institution grossen Wert beimessen würden.
Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es kleinere Zwischenfälle am Rande der Protestkundgebungen. Doch sonst seien die gegensätzlichen Demonstrationen friedlich nebenher gelaufen. (epd)