Laut einem Bericht der «Tageswoche» ist eine Weiterführung der bisherigen Nutzung auch nach der Sanierung aus feuerpolizeilichen und denkmalpflegerischen Gründen nicht möglich.
Der Kanton habe bereits bisher «ein halbes Auge zugedrückt», zitiert die Zeitung den Leiter der Stadtentwicklung, Thomas Kessler. Der Dachstock sei nicht für grössere Versammlungen geeignet, und die Fluchtwege seien zu eng. An Freitagabenden versammeln sich laut Zeitung bis zu 300 Personen im Raum.
Als zweiten Grund nennt Kessler die Pläne der Denkmalpflege: Im Zuge der Sanierung sollen die Dachfenster entfernt und der Dachstock wieder in den historischen Zustand zurückversetzt werden. Dadurch werde es dem Raum an Tageslicht fehlen, was eine Nutzung als Versammlungsraum erschwere.
Laut Kessler ist der Kanton «sehr daran interessiert», die Moschee im Quartier zu behalten. Die Stadt habe einen neuen Standort auf dem Kasernenareal gesucht, jedoch nicht gefunden. Laut Zeitung haben verschiedene Kirchen der Moschee in der Zwischenzeit ihre Hilfe bei der Suche zugesichert.