Für die erste Nummer des Magazins wurde «Kirche und Staat» als Schwerpunktthema gewählt, eine gemäss Redaktion «hochpolitische und komplexe Debatte». Dabei beleuchtet das Heft die Pläne der Berner Regierung, die sich aus kirchlichen Angelegenheiten mehr und mehr zurückziehen will. Ausführliche thematisiert wird auch das Angestelltenverhältnis der Pfarrschaft: Diese wird heute vom Kanton angestellt und bezahlt – der Regierungsrat will aber, dass die Geistlichen in Zukunft von der Kirche angestellt werden. Das Heft bietet zum Thema lange Interviews und Texte, in denen der Synodalratspräsident Andreas Zeller ebenso zu Wort kommt wie der Präsident des Pfarrvereins Bern-Jura-Solothurn, Michael Graf. Weiter zeigt eine Karte auf, wie es in anderen Kantonen der Deutschschweiz um das Verhältnis von Staat und Kirche steht.
Magazin-Name soll Programm sein
Die erste Ausgabe von «Ensemble» ist als Spezialausgabe konzipiert, künftige Ausgaben beinhalten weitere Rubriken und Beiträge aus «anderen Bereichen», wie die Redaktion schreibt. Ebenfalls integriert werde das «altbekannte Kreisschreiben». Das Ziel von «Ensemble» sei, in den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Herausgegeben wird das Heft von den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Es erscheint zehnmal im Jahr mit einer Auflage von 5000 Exemplaren.
«Ensemble» Nr. 1 zum Thema «Kirche und Staat – Auftakt einer politischen Debatte»