«Es ist von Vorteil für Euch, wenn ein einziger Mensch stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht!» Dieses Argument besiegelt das Todesurteil Jesu. Überall und immer wieder sind Menschen zu Opfern gemacht worden – durch Ungerechtigkeit und Gewalt, manchmal auch durch Gleichgültigkeit und Wegschauen.
Was meinen wir, wenn wir von Kriegsopfern oder Verkehrsopfern sprechen? Wem wird da geopfert? Und hat nicht gerade Jesus selbst mit seinem Opfer jeglichen Opfergedanken radikal überwunden? Diese Fragen greifen Pfarrerin Andrea Aebi und Pfarrer Bruno Bader aus der Mauritiuskirche Saanen auf. Musikalisch gestaltet wird dieser Passions-Gottesdienst vom Organisten Roland Neuhaus und vom Flötist Matthias Stocker.