BE-JU-SO: Klare Geschlechterverteilung bei katechetischem Personal

Am kommenden Samstag werden 14 Frauen und Männer im Berner Münster für das katechetische Amt beauftragt. Auffallend ist die Geschlechterverteilung der neuen Mitarbeitenden.


Wie die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn in einer Mitteilung schreiben, werden 4 Männer und 10 Frauen für das katechetische Amt beauftragt. Davon üben 5 gleichzeitig auch das sozialdiakonische Amt aus. Für Hans Martin Schaer, Leiter des Kommunikationsdienstes der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, liegt der Grund für den tiefen Männeranteil hauptsächlich bei den angebotenen Pensen auf dem Stellenmarkt: «Meist sind es kleine Pensen, die noch zeitliche Flexibilität erfordern. Diese sind wohl eher interessant für Frauen mit Kindern, die einen Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen.» Weiter sei es noch immer so, sagt Schaer, «dass pädagogische und soziale Berufe eher von Frauen als von Männern ausgeübt werden. Da unterscheidet sich die Kirche nicht von anderen Arbeitgebern.»

Die Katechetik und die Sozialdiakonie sind in den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn wie der Pfarrdienst sogenannte «kirchliche Ämter». Deshalb bedarf es für die neuen Mitarbeitenden nach ihrer Ausbildung eine Beauftragungsfeier für das neue Amt. Beauftragender ist der Synodalrat und der Departementschef für Katechetik, Pfarrer Iwan Schulthess.


Der feierliche Gottesdienst mit der Beauftragung der Katechetinnen und Sozialdiakonen im Berner Münster beginnt am Samstag, 14. Juni 2014 um 10 Uhr.