Die Ausstellung «Traurige Weihnachten» zeigt «Formen und Handlungen von Weihnachtsfesten in den Kriegen von 1870/71, 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945». Sie mache augenfällig, wie die Weihnachtstage in den Familien und an der Front sowie beim Grenzdienst der Schweizer Armee aussahen. Dabei werde auch nach der Erhaltung der Moral gefragt. Nicht selten sei das Weihnachtfest getrübt worden, weil Väter, Brüder und Söhne im Feld standen oder im Krieg gefallen waren.
Trinationales Projekt
Die Ausstellung wolle auch zeigen, dass viele heute vertraute weihnächtliche Bräuche in den Kriegsjahren einen Popularitätsschub erlebt hätten. In Verbindung zur Gegenwart werde gezeigt, welche Erfahrungen heutige Uniformträger machten, die über die Festtage in Friedensmissionen fern der Heimat seien, aber dank modernen Kommunikationsmitteln zur Familie in Kontakt treten könnten.
«Traurige Weihnachten» ist Bestandteil des trinationalen Kooperationsprojektes «Netzwerk Museen» von französischen, deutschen und schweizerischen Museen am Oberrhein. (kipa)
Ausstellung «Traurige Weihnachten», 14. November bis 11. Januar, Museum der Kulturen, Münsterplatz 20, Basel.
Informationen zur Ausstellung im Internet