AG: Rekordergebnis für Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg

Die Synode der reformierten Landeskirche Aargau hat am 4. Juni bei der Gesamterneuerungswahl des Kirchenrats den Präsidenten Christoph Weber Berg mit 144 Stimmen bei einer Enthaltung für die Amtsperiode 2015-2018 wiedergewählt.


Neues Mitglied des Kirchenrats ab Januar 2015 ist Catherine Berger-Meier aus Rheinfelden. Sie wurde mit 139 von 145 Stimmen gewählt und tritt damit die Nachfolge von Urs Karlen an, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Die angetretenen bisherigen Kirchenräte wurden mit einem Ergebnis von 136 bis 145 Stimmen wiedergewählt.

Die Jahresrechnung wurde mit einem Ertragsüberschuss von rund 378 000 bei einem Gesamtvolumen von rund 11 Millionen Franken einstimmig angenommen. Der Überschuss beruht auf verschiedenen Faktoren wie der für Finanzen zuständige Kirchenrat Hans Rösch erklärte. Einerseits seien einige Ausgaben geringer ausgefallen als budgetiert. Zum anderen ist auch der Ertrag deutlich höher ausgefallen als erwartet. Dies liege nicht nur am Verkauf einer Liegenschaft, sondern auch an den weniger stark als erwartet ausgefallenen Steuerverlusten durch Kirchenaustritten, wie Christoph Weber-Berg auf Anfrage erläuterte.

Die Synode folgte mit 84 zu 67 Stimmen dem Antrag des Kirchenrats, 200 000 Franken des Überschusses dem Ausbildungsfonds zuzuführen. Der Rest soll als Einlage in der Rückstellung für den Ausgleich des Zentralkassenbeitrags der Kirchgemeinden verwendet werden. Die Geschäftprüfungskommission hatte beantragt, den ganzen Betrag der Ausgleichskasse zukommen zu lassen.

Die Motion «Alternative Möglichkeiten zum Anstellungs- und Entlassungsverfahren von ordinierten Mitarbeitenden» wurde vom Kirchenrat angenommen. Er will das Personalreglement im Rahmen einer bevorstehenden Evaluation des Konzepts «Partnerschaftliche Gemeindeleitung» überprüfen.