«Mit dem Tragen der Buttons zeigen wir uns solidarisch und wehren uns gegen den zunehmenden Antisemitismus», schreibt die CJA Aargau am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Arbeitsgemeinschaft setze auf die Kultur des Dialoges zwischen den Religionen in der Schweiz. Dieser werde gemäss Mitteilung an den «Stammtischen der Religionen» im Aargau oder an den Veranstaltungen der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft gepflegt.
Die Arbeitsgemeinschaft distanziert sich von den «von den wiederaufkochenden antijüdischen Vorurteilen und von den entwertenden und dämonisierenden Attributen» die Israel und Juden in vielen Online-Kommentaren und in Social Media zugeschrieben würden. Juden und Jüdinnen in der Schweiz und weltweit dürfen nicht verbal, online oder tätlich belästigt, diffamiert oder angegriffen werden, heisst es weiter.
In den sozialen Netzwerken macht als jüngster Fall der Twitter-Eintrag eines Redaktors für den Bereich Buch bei der «NZZ am Sonntag» Schlagzeilen. Dieser bezeichnete den Angriff von zwanzig Rechtsextremen auf einen orthodoxen Juden Anfang Juli in Zürich als «läppischen Einzelfall». Die Zeitung hat sich von der «privaten Aussage» ihres Mitarbeiters gemäss Twitter distanziert. (kath.ch)