Heimgärten

Aargauer Kirche ruft Stiftung ins Leben

Die Heimgärten Aargau bieten Wohnplätze für Frauen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Neu wird die Institution als Stiftung weitergeführt.

Die Reformierte Landeskirche Aargau hat die Heimgärten Aargau in die Selbständigkeit entlassen. Per 1. Januar 2025 wird die soziale Institution als Stiftung weitergeführt. Das geht aus einer Mitteilung der Landeskirche hervor.

Im November 2022 hatte die Synode beschlossen, die Heimgärten in eine selbständige Stiftung zu überführen. Anlässlich eines Festaktes am 4. September wurde nun die Stiftungsurkunde unterzeichnet und notariell beurkundet. Als erster Stiftungsratspräsident wurde der Kirchenrat und bisherige Präsident der Betriebskommision Rolf Fäs gewählt.

Die Heimgärten Aargau, gegründet in Aarau (1932) und Brugg (1972), bieten soziale Dienstleistungen für Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Mit rund 100 Mitarbeitenden gehören die Heimgärten zu den grossen sozialen Institutionen im Kanton Aargau. Mit der Überführung in eine Stiftung sollen unter anderem vereinfachte Rechtsgrundlagen und kürzere Entscheidungswege geschaffen werden, heisst es weiter. (no)