Wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung und der Verletzung von religiösen Gefühlen droht Ruslan Sokolowski laut russischen Medienberichten eine mehrjährige Freiheitsstrafe, wie Kathpress berichtete. Der Sprecher des orthodoxen Moskauer Patriarchats, Wladimir Legojda, sagte, es handle sich um eine «absichtliche Provokation» im Stile des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo».
Sokolowski hatte Mitte August ein Video online gestellt, dass ihn bei der Pokémon-Jagd in einer Kirche in Jekaterinburg zeigt. Es wurde bisher mehr als 900’000 mal angeschaut.
Sokolowski bezeichnet sich selbst als Atheist. Der örtliche orthodoxe Metropolit sagte, er sei bereit, mit dem Blogger zu sprechen und sich für dessen Freilassung auszusprechen, wenn dieser das Video aus dem Internet entferne. (sda apa)