Die Delegierten stellten sich mit 131 gegen 38 Stimmen deutlich hinter die Initiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe» der Jungfreisinnigen. Diese fordert, dass juristische Personen, also Firmen, keine Kirchensteuer mehr bezahlen müssen. Elf Delegierte enthielten sich der Stimme. Für die Abschaffung der «Zwangsabgabe» warb vor den SVP-Delegierten der Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Zürich und Vertreter der Initianten, Andri Silberschmidt. Den gegnerischen Standpunkt vertrat Kantonsrat Martin Arnold (SVP, Oberrieden).
Schon bei der Behandlung der Initiative im Kantonsrat waren die Meinungen innerhalb der SVP-Fraktion geteilt. Mit der Begründung, es handle sich nicht so sehr um eine politische, sondern um eine weltanschauliche Frage, wurde Stimmfreigabe beschlossen.