ZG: Kirchgemeinden zeigen Solidarität mit Syrien

Während der Syrien-Konferenz in Genf setzen Zuger Kirchgemeinden ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Bürgerkriegs in Syrien – mit einer speziellen ökumenischen Liturgie.


«Auch wenn die Nachrichten spärlicher werden, der Bürgerkrieg in Syrien tobt ungehindert weiter», heisst es in einer Mitteilung der Zuger Veranstalter. Der bald drei Jahre dauernde Bürgerkrieg in Syrien lasse die Menschen in Zug aber nicht kalt, deshalb wollen sie Solidarität mit den Opfern des Bürgerkriegs zeigen. Damit sollen auch die Friedensgespräche, die am 22. Januar in Genf stattfinden, mit Gebeten unterstützt werden.

An sieben Orten im Kanton Zug werden deshalb vom Montag, 20. Januar, bis Sonntag, 26. Januar, am Abend spezielle ökumenische Liturgien begangen. «30 Minuten gegen die Ohnmacht» heissen sie und dauern jeweils eine halbe Stunde. Darin enthalten sind unter anderem Glockenläuten, ein Gebet, Stille und ein Kerzenritual.

Die Aktion – lanciert von einigen wenigen Pfarrerinnen und Pfarrern im Kanton Zug – sei auf grosses Interesse bei Kolleginnen und Kollegen im Kanton Zug und in anderen Kantonen gestossen. «Wir gehen davon aus, dass diese oder ähnliche Feiern über die Kantonsgrenzen hinweg stattfinden», wie die Veranstalter weiter schreiben.

Die Liturgien werden an folgenden Tagen und Orten begangen:

Montag, 20.1., 19.30 Uhr: Menzingen, reformiertes «Chileli»
Dienstag, 21.1., 19 Uhr: Rotkreuz, reformierte Kirche
Dienstag, 21.1., 19 Uhr: Steinhausen, auf dem Platz vor dem «Chilematt»

Mittwoch, 22.1., 19.30 Uhr: Hünenberg, katholische Kirche Heilig Geist
Mittwoch, 22.1., 19 Uhr Baar: St. Anna Kapelle

Donnerstag, 23.1., 19 Uhr: Zug, Kirche St. Oswald
Sonntag, 26.1., 19.30 Uhr: Zug, reformierte Kirche