Diese Zahl liegt fast drei Mal so hoch wie die offizielle Opferzahl, welche die Behörden in Saudi-Arabien angeben. Das Land hatte zwei Tage nach dem Unglück von 769 Toten gesprochen und diese Zahl seither nicht verändert.
Die neuen Zahlen aus den verschiedenen Ländern stammen von Regierungen, nationalen Pilgerorganisationen und Reiseveranstaltern. Noch immer werden Pilger vermisst.
Das Unglück hatte sich trotz verstärkter Sicherheitsvorkehrungen in Mina bei Mekka ereignet. Zu dem Massengedränge kam es während der symbolischen Teufelssteinigung.
Das Unglück ist das schlimmste in der Geschichte der Pilgerfahrt. Im Juli 1990 waren bei einer Massenpanik in Mina 1426 Pilger umgekommen. Saudi-Arabien ist als Hüter der heiligen islamischen Stätten Mekka und Medina für die Organisation der Pilgerfahrt zuständig. (sda)