«Eine weitere äusserst bestürzende Nachricht über den Vernichtungsfeldzug der Terrorgruppe», sagte der Internationale Direktor des Ökumenischen Rates der Kirchen, Peter Prove, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag in Genf.
Der «Islamische Staat» eliminiere mit gnadenloser Brutalität nicht nur Menschen, sondern auch alle Zeichen anderer Religionen und Kulturen, sagte Prove. Die Miliz mache in ihrem Sinne «Tabula rasa».
Laut US-Medienberichten machte die Terrororganisation das rund 1400 Jahre alte Kloster in der Nähe von Mossul bereits im Jahr 2014 dem Erdboden gleich, jetzt seien Satellitenfotos vom zerstörten Kloster veröffentlicht worden. Nach Angaben des Ökumenischen Rates der Kirchen war Sankt Elias eines der ältesten christlichen Klöster im Irak. (epd)