Die «knackigen Kurznachrichten» stammen von Jugendlichen, wie smas.ch in einer Medienmitteilung erklärt. Getragen wird der «andere Adventskalender» von katholischen und reformierten Kirchen mehrerer Deutschschweizer Kantone.
Smas.ch richte sich an junge und jung gebliebene Menschen, «die den neuen Adventskick suchen», so die Mitteilung weiter. Im Advent 2013 hätten rund 10’000 Personen die Botschaften jeweils morgens per Push-Nachricht oder SMS erhalten. Laut Barbara Strassmann von der Fachstelle für Jugendarbeit der Reformierten Kirche Baselland lag die Zahl vor drei Jahren noch um etwa 2’000 tiefer. Seit 2011 gibt es ausserdem ein Facebookprofil von smas.ch
Gegenpol zu Schokolade
Mit dem «anderen Adventskalender», den es seit 2001 gibt, möchte smas.ch einen Gegenpol setzen zu herkömmlichen Adventskalendern, die beispielsweise Schokolade beinhalten. «Nicht kommerziell, sondern inhaltlich» solle die Botschaft sein, sagte Strassmann auf Anfrage der Presseagentur Kipa. Die App biete ausserdem einen Knopf an, mittels dem man auf die Botschaften antworten und Fragen oder Anliegen formulieren könne.
Die Inhalte selber sind von Jugendlichen formuliert worden. Smas.ch ruft Jugendliche auf der Homepage auf, Advents-Botschaften zum Weiterverbreiten zu kreieren, die maximal 160 Zeichen lang sind. Als Anregung für diese «sinnstiftenden Kurzbotschaften» dienen acht Anfänge kurzer Geschichten.Dieses Jahr seien seit den Sommerferien 150 Kurzbotschaften eingesandt worden, so Strassmann. Davon wurden die 24 besten für den Kalender ausgewählt
Smas.ch wird getragen von den den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Baselland, St. Gallen und Zug sowie den katholischen Kirchen der Kantone Bern, beider Basel, Freiburg, Thurgau und Zug. Ausgeführt wird smas.ch von den Jugendkirchen dieser Kantonalkirchen. (kipa)
Der Kalender kann heruntergeladen werden unter www.smas.ch/app.