Hinduismus, Buddhismus und die jüngste Weltreligion

In der Schweiz gibt es weitere, kleinere Religionsgemeinschaften, darunter den Buddhismus, den Hinduismus, die Sikh- und die Bahá'í-Religionen. Vor allem der Buddhismus hat sich zu einer Art Lifestyle-Religion entwickelt.

Der Akshardham-Tempel in Neu-Delhi (2005 fertiggestellt) gilt als der flächenmäßig grösste Hindu-Tempel der Welt. Bild: Indianhilbilly/Wikimedia

Karma, Nirvana, Shangri-La, Zen und Yoga: Was gehört zum Buddhismus, was ist schon Lifestyle, was beides? Viele westliche Neo-Buddhisten wissen die Antwort selber nicht. Auch immer mehr Prominente bekennen sich zum Buddhismus. Dabei geht oft vergessen, dass der Buddhismus zur alltäglichen Glaubenswelt vieler Menschen aus Asien gehört. Der Buddhismus scheint für den Westen attraktiv, weil er immer noch exotisch ist, nicht missioniert und sich selber nur teilweise als Religion versteht.

Mit über 800 Millionen Anhängern ist der Hinduismus die drittgrösste Religion der Welt. Er hat seinen Ursprung und seine hauptsächliche Verbreitung in Indien. 

Die Bahá’í-Religion ist die jüngste Weltreligion. Sie wurde im 19. Jahrhundert gegründet. Die Sikh-Religion entstammt dem Hinduismus, ist aber monotheistisch.

Mehr über den Buddhismus erfahren Sie auf der evangelischen Informationsstelle relinfo.ch

Informationen auch bei der Schweizerischen Buddhistischen Union, dem Dachverband der Buddhisten und buddhistischen Gemeinschaften in der Schweiz.

Zum Hinduismus in der Schweiz siehe «Religionen in der Schweiz».

Eine gute Einführung bietet inforel.ch, die unabhängige Fachstelle zu Religionen und weltanschaulichen Gruppierungen.