Vertreter des Papstes, der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo und des anglikanischen Erzbischofs von Canterbury unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, wie der Heilige Stuhl mitteilte. Ziel sei es, alle Formen von Sklaverei bis 2020 abzuschaffen. Dafür müssten Religionen, Politik, Unternehmen und Gesellschaft mobilisiert werden.
Etwa 30 Millionen Menschen, darunter viele Kinder, litten unter körperlicher, wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung, heisst es in der Erklärung. Sie würden entmenschlicht, erniedrigt und zerstört. Papst Franziskus hat wiederholt alle heutigen Formen der Sklaverei scharf angeprangert.
Die Initiatoren rufen andere Religionen und deren Vertreter auf, sich ihrem Vorstoss anzuschliessen. «Unsere Welt muss von diesen fürchterlichen Übeln und Verbrechen gegen die Menschheit befreit werden», fordern sie.