Unterwegs mit dem dienstältesten Bestatter der Stadt Zürich

Keiner ist in Zürich länger im Bestatter-Geschäft tätig als Rolf Gyger. Die «Neue Zürcher Zeitung» hat Gyger mit einer Filmkamera bei seiner Arbeit begleitet und mit ihm über seinen Beruf und seine Beziehung zum Tod gesprochen.

Rolf Gyger bei seiner Arbeit. (Bild: NZZ)

«Wenn man uns braucht, ist das Leben zu Ende. Da dran kann auch ich nichts mehr ändern. Ich bin immer an dem Punkt, wo es nichts mehr zu retten gibt», sagt Rolf Gyger gleich zu Beginn des Videobeitrages der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 2. August. Einen Tag lang hat die NZZ Gyger bei seiner Arbeit begleitet und ihn im Videobeitrag «Ein Leben für den Tod» festgehalten.

Angst vor dem «Wie»

Der Film zeigt, wie Gyger einer verstorbenen Person liebevoll die Haare richtet oder wie der Bestatter zusammen mit einem Kollegen einen Toten aus einem Heim abholt. Dabei spricht Gyger offen über das Leben eines Bestatters und seine Beziehung zum Tod. «Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe Angst davor, wie ich sterben werde», sagt Gyger.

 

Den Videobeitrag finden Sie hier.