Infolge des erzielten Überschusses von 285ʼ120 Franken stimmte die ganze Versammlung der Rechnung mit Dank zu. Das Budget hatte noch einen Fehlbetrag von 94ʼ248 Franken aufgewiesen. Die positive Entwicklung ist auf Sparmassnahmen, höhere Steuereinnahmen und geringere Personalkosten zurückzuführen. Damit ist das Eigenkapital der Landeskirche wieder auf erfreuliche 1,8 Millionen Franken angewachsen.
Webseite wird überarbeitet
Wie in der neuen Verfassung vorgesehen, verabschiedete die Synode das Gesetz über eine Schlichtungsstelle in zweiter Lesung ohne Gegenstimme, dazu auch die Gemeindeordnungen der beiden neu geschaffenen Kirchgemeinden Meggen-Adligenswil-Udligenswil und Horw.
Ausserdem wurden zwei wegweisende Schritte für die Diakonie einstimmig genehmigt: die Totalrevision der Übereinkunft sozialdiakonischer Dienste sowie die Vereinbarung über die Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Seelsorge im Kanton Luzern. Alle Fraktionen betonten die Bedeutung der seelsorgerlichen Arbeit und die Notwendigkeit eines verlässlichen Unterstützungsangebots für Menschen in der letzten Lebensphase.
Einzig bei der Neugestaltung der Webseite gab es einen alternativen Antrag. Am Ende folgte die Synode dem Wunsch des Synodalrats, der die Überarbeitung des Online-Auftritts inklusiv eines Kredits von 80ʼ000 Franken zur Umsetzung vorsieht.
Drei Wechsel im Synodalrat
Zum Abschluss der Legislatur wurde der Synodepräsident Norbert Schmassmann für seine kompetente Arbeit und seinen engagierten Einsatz bei personellen Wechseln mit grossem Applaus gewürdigt.
Mit herzlichem Dank verabschiedete die Synode auch die drei Synodalratsmitglieder, die nach der laufenden Amtsperiode aus der Exekutive ausscheiden: Pfrn. Marie-Luise Blum, Ressort Gemeinden und Theologie; Rosemarie Manser, Ressort Diakonie, Soziales und Frauen und langjährige Vizepräsidentin; sowie Bendicht Schütz, Ressort Finanzen.