Früher trennte die Klostermauer den St.Galler Dom von der reformierten Stadtkirche St. Laurenzen, zwischen den beiden Konfessionen lagen Welten. Heute ist die Mauer längst Vergangenheit und man pflegt ein gutnachbarschaftliches Mit- und Nebeneinander. In dieser Symbolik stand der 16. Internationale Ökumenische Bodensee-Kirchentag.
Die St.Galler und die Gäste aus dem Bodenseeraum konnten Kirche in all ihren Facetten erleben – reformiert, katholisch, orthodox, methodistisch, freikirchlich oder interreligiös – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Familien. 170 verschiedene Veranstaltungen fanden in Kirchen, Schulräumen, Sälen, in Gassen der Innenstadt sowie auf dem Gallusplatz und der Klosterwiese statt.
Jens Mayer, Geschäftsführer des Kirchentages, ist froh, dass «alles so gut geklappt hat» – vom Wetter bis zur Logistik. Viele Gottesdienste, Veranstaltungen und Konzerte waren sehr gut besucht. «Bei Ulrich Tilgner, Korrespondent des Schweizer Fernsehens, mussten wir den Saal bei etwa 400 Besuchern schliessen.»