Mit einer «gezielten Kommunikation» wolle das Bahnunternehmen zusammen mit der Organisation, die das Sorgentelefon 143 betreibt, über das Hilfsangebot und die Präventionsanstrengungen gegen Suizide informieren, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung von SBB und «Dargebotener Hand».
Mehr Anrufe bei der «Dargebotenen Hand», mehr Suizide auf dem SBB-Schienennetz
«Darüber reden, statt aufgeben»: Mit diesen Worten macht die Informationskampagne Menschen darauf aufmerksam, dass die «Dargebotene Hand» unter der Nummer 143 jederzeit in schwierigen Lebenssituationen, bei Erkrankungen wie Depressionen, aber auch bei Alltagsproblemen zur Verfügung stehe, heisst es in der Medienmitteilung. Die «Dargebotene Hand» hat nach eigenen Angaben 2013 in den zwölf Regionalstellen etwa 220’000 Anrufe entgegengenommen; das seien 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auf dem SBB-Schienennetz kommt es laut der Nachrichtenagentur SDA monatlich im Durchschnitt zu 14 bis 15 Suiziden oder Suizidversuchen. 2013 registrierte die SBB laut Geschäftsbericht insgesamt 123 Suizide – deutlich mehr als in den Vorjahren. (kipa)